MAME Retro Arcade Automat Videospielautomat im Eigenbau
Auch ich gehöre zu den Leuten, die in ihrer Jugend viel Zeit mit Videospielen verbracht haben. Bei mir stand in erster Linie der Commodore C64 im Focus, aber auch den Arcade Videospielautomaten konnte ich früher einiges abgewinnen. Da die alten Spiele ihren Reiz immer noch nicht verloren haben, entschied ich mich irgendwann, selbst einen Videospielautomaten (Arcade Cabinet) zu bauen. Mit M.A.M.E. (Multiple Arcade Machine Emulator) existiert ein Open Source Emulator, mit dem auf einem normalen PC die alten Arcade Spiele zum Leben erweckt werden können. Auch für andere Spielekonsolen, wie z.B. Atari, Nintendo, Sega und dem C64 existieren entsprechende Emulatoren.
Arcade Cabinet - Endlich fertig!
Hier das letzte Update mit Fotos des fertigen Cabinet! Die lackierte Monitorabdeckung ist eingebaut und das T-Mold (Stegkante) ist in die Nut der Seitenteile gelegt. Orange war eine gute Wahl, die Farbe passt zum Artwork. Das Cab hat einen schönen Platz bei uns im Wohnzimmer bekommen, die Tapete haben wir dafür extra etwas angepasst 😉
Résumé: Bau und Konfiguration des Arcade Videospielautomaten haben sehr viel Spaß gemacht und ich habe einiges gelernt. Es gibt nur wenige Dinge, die ich beim nächsten Mal etwas anders machen würde.
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Arcade Cabinet - Hardware und Software
Endspurt! Inzwischen ist das Cabinet aus der Werkstatt meines Vaters zu uns nach Hause umgezogen und hat einen netten Platz im Wohnzimmer erhalten.
Auf dem Control-Panel-Aufkleber habe ich die Löcher für Joysticks und Buttons ausgeschnitten - ein scharfes Messer ist hier ein Muss. Der Aufkleber klebt nun auf dem Board, die Buttons sind eingebaut und mit dem iPac verkabelt. Die Plexiglas-Abdeckung für den Monitor habe ich ausgemessen, die Umrandung schwarz lackiert und eingebaut - das sieht jetzt richtig cool aus 😉
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Arcade Cabinet - Artwork, Speakerpanel, Monitor
Nachdem die Lackierung getrocknet war, konnte ich mich um die Aufkleber kümmern. Das war eine ganz schöne Fummelei, bis die Aufkleber gerade saßen und keine Bläschen mehr vorhanden waren - meine Hochachtung an alle Werbetechniker, die das mit noch viel größeren Folien machen. Gut, dass die Aufkleber der Firma van den Hooven so stabil sind, die mussten einiges aushalten 😉
Was noch fehlt, ist der Aufkleber für das Marquee ganz oben am Cab. Hier hatte ich versehentlich einen Sticker bestellt, der nicht lichtdurchlässig ist.
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Arcade Cabinet - Lackierung Gehäuse
Inzwischen habe ich das Cabinet drei mal mit 180er Schmirgelpapier und Schleifklotz manuell geschliffen und mit Acrylfarbe lackiert - das muss jetzt reichen 😉
Lackiert habe ich mit einer sehr feinen Schaumrolle, das sorgt für ein glattes Finish, sobald die Farbe trocken ist.
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Arcade Cabinet - Gehäuse Teil 3
Ich habe Löcher und Unreinheiten im Cabinet zugespachtelt und heute Abend dann endlich alle Teile manuell geschliffen und anschließend mit verdünnter, schwarzer Holzfarbe grundiert. Die Kiste sieht immer mehr nach einem Spielautomaten aus. In den nächsten Tagen wird erneut geschliffen und lackiert, insgesamt wahrscheinlich noch zwei mal. Außerdem haben mein Paps und ich ordentlich mit dem Plexiglas herumgedoktort, bis wir Bezel, also die Monitorabdeckung, und Control-Panel endlich passend fixiert hatten. Die Löcher für Buttons und Joysticks sind in Plexiglas und Holz gebohrt. Nach dem Lackieren wird dann zum ersten Mal alles zusammengesetzt.
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Arcade Cabinet - Gehäuse und Hardware Teil 2
Heute war mehr messen als bauen angesagt. Es musste die richtige Position für den Monitor gefunden werden und nachdem das erledigt war, konnten wir das Plexiglas für Marquee, Bezel (Monitorabdeckung) und Control-Panel ausmessen. Die Plexi-Bestellung geht in den nächsten Tagen raus. Den Monitor haben wir befestigt, außerdem habe ich die Kaltgerätebuchse für den Stromanschluss in die Rückwand eingebaut. Zu guter Letzt noch jeweils 2 Löcher für die Flipper-Buttons rechts und links in die Seitenwände. Auf dem PC läuft bereits Future Pinball, eine ziemlich coole Flipper-Emulation. Ich weiß, für den Arcade-Puristen ist das überflüssig - Spaß macht das Flippern aber trotzdem 😉
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Arcade Cabinet - Gehäuse und Hardware
Heute sind wir ein ganzes Stückchen weiter gekommen. Die Front ist vorne ist nun geschlossen und das Control-Panel (noch ohne Löcher) passt auf die Halterung. Außerdem ist das Lautsprecher-Panel mit den vorgebohrten Löchern montiert. Die Kiste sieht jetzt noch mehr nach einem Videospielautomaten aus ;)
Außerdem habe ich den PC modifiziert. Da ich zum Einschalten nicht jedes Mal vorne die Wartungsklappe öffnen möchte, habe ich den Ein-Aus-Taster ausgebaut und über ein steckbares Verlängerungskabel einen schwarzen Game-Button angeschlossen. Dieser wird später unterhalb des Control-Panels eingebaut, sodass der PC bequem von außen eingeschaltet werden kann.
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Arcade Cabinet - Arcade Artwork
Natürlich dürfen die Aufdrucke auf der Arcade Box nicht fehlen. Auch hier entschied ich mich dazu, die Vorlagen von Kønig Sørensen anzupassen. Lediglich in Sachen Seitenteile, also die Sideart, bin ich mir noch nicht sicher, was ich machen soll. Eventuell kommt dort das runde MAME-Logo in orange drauf - das würde zu dem orange-roten Design der Front passen. Darum werde ich mich zu einem späteren Zeitpunkt kümmern.
Aber wo die Arcadeart-Aufkleber drucken lassen? Im Internet finden sich Druckdienste zuhauf, aber ich fragte auch lokale Firmen an. Und es zeigte sich, dass online shoppen nicht immer günstiger sein muss als beim lokalen Händler. Die Firma van den Hooven aus Nordhorn machte mir ein tolles Angebot, die Ausdrucke sehen wirklich klasse aus und der Druck war ruckzuck fertig.
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Arcade Cabinet - Gehäuse Teil 2
Heute ging es mit dem Gehäuse weiter. Das Fach für das Marquee, also die beleuchtete “Werbung” für den Videospielautomaten ganz oben am Gehäusekopf ist fertig. Darin wird später eine LED-Lichtleiste installiert, die von hinten den Werbe-Banner anstrahlt. Außerdem haben wir stabile, höhenverstellbare Füße montiert, damit sich der Automat später einfach bewegen lässt. Die vordere Wartungsklappe haben wir mit Topfbänder befestigt, damit ich bei Bedarf schnell an den PC und den Audio-Verstärker komme. Die Montage der Klappe ging entgegen unseren Erwartungen erstaunlich leicht von der Hand - über das Justieren von Topfbändern wurden ja angeblich schon komplette Doktorarbeiten geschrieben ;)
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Arcade Cabinet - Control Panel
Um die Anordnung der Joysticks und der Buttons zu testen und die Oberfläche auf dem PC zu programmieren habe ich mir provisorisch ein Control Panel gebaut. Hierauf sind ein One- und Two-Player-Button, pro Spieler 4 Action-Buttons sowie 4 Option-Buttons enthalten. Ursprünglich (und in dem Design von Kønig Sørensen enthalten) stehen pro Spieler 7 Action-Buttons zur Verfügung, das war mir jedoch zuviel. Joysticks und Buttons habe ich bei arcadeshop.de bestellt. Die Verdrahtung auf der Rückseite geschieht mit Kabelschuhen - die Kontakte werden jeweils mit der I-PAC Platine von Ultimarc verbunden, welche wiederum per USB an den PC angeschlossen wird. Das I-PAC setzt die Button- und Joystick-Signale in normale Tastaturbefehle um (z.B. Joystick hoch = Pfeiltaste hoch) und die Tastatureingaben werden wiederum von dem Spiele-Emulator umgesetzt.
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